{"id":528,"date":"1971-01-01T19:00:55","date_gmt":"1971-01-01T18:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amiga-lps.de\/?p=528"},"modified":"2020-01-30T10:36:08","modified_gmt":"2020-01-30T09:36:08","slug":"adamo-1971","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/adamo-1971\/","title":{"rendered":"Adamo (1971)"},"content":{"rendered":"<p>AMIGA 855210<br \/>\n(2 Exemplar &#8211; eigene Sammlung und als Tauschobjekt)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-528 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/adamo-1971\/855210_adamo_f\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_f-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-529\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_f-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_f-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_f.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-529'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 210 Cover\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/adamo-1971\/855210_adamo_r\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_r-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-530\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_r-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_r-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855210_adamo_r.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-530'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 210 R\u00fcckseite\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Covertext<\/h2>\n<p>Salvatore ADAMO geboren am 1 November 1943 in Comiso auf Sizilien. Als er vier Jahre alt ist, \u00fcbersiedelt die Familie nach Belgien. Seine gro\u00dfe Leidenschaft ist &#8211; seit seiner fr\u00fchesten Kindheit &#8211; die Musik, und Gro\u00dfvaters Gitarre war sein Lieblingsspielzeug. Seine musikalische Begabung wurde fr\u00fchzeitig entdeckt und gef\u00f6rdert. Dem 17j\u00e4hrigen wurde &#8211; 1960 &#8211; der Grand Prix des Crochet Radiophonique von Charles Aznavour \u00fcberreicht. Die Texte des jungen Chansonniers wurden mit denen Brassens verglichen. In der Folgezeit \u00fcberschritt der Ruhm, der Salvatore Adorno begleitete, die Grenzen der Benelux-Staaten: 1964 ging er zum erstenmal auf Auslandstournee. Im Januar 1965 trat er dann im Pariser \u201eOlympia\u201c auf: Nach der ersten Veranstaltung vor dem kritischen und verw\u00f6hnten Publikum stand fest, da\u00df sich ADAMO seinen Platz unter den ersten Chansonniers erk\u00e4mpft hatte.<\/p>\n<address>(G.)<\/address>\n<h2>Titelliste<\/h2>\n<p>A1 &#8211; Sont-ce vos bijoux\u00a0(Ist es Ihr Schmuck)<\/p>\n<p>&#8211; Ist es Ihr Schmuck. Madame, der Sie so sch\u00f6n macht? Ihre Geliebten, Madame, schmelzen dahin unter dem Glitzern Ihrer Diamanten. Sind es Ihre Steine, Madame, die Ihre Augen so gr\u00fcn schimmern lassen? Sind et Ihre Blicke, Madame, die die Welt auf den Kopf stellen? F\u00fcr sie allein, Madame, scheint die Sonne. Ich m\u00f6chte gern von Ihnen wissen, Madame, was Sie von mir denken. Sind es die Perlenketten auf Ihrer bewundernsw\u00fcrdigen Brust, Madame, die alle M\u00e4nner &#8211; vom Amselm\u00e4nnchen bis zum Mandarin &#8211; die Luft anhalten lassen? Madame, im Namen aller M\u00e4nner beschw\u00f6re ich Sie: Machen Sie uns, machen Sie mich nicht v\u00f6llig verr\u00fcckt! Madame, sehen Sie sie sich doch an, wie sie Sie anschauen! Was mich selbst angeht: Mir gefallen an Ihnen mehr Ihre verborgenen Sch\u00f6nheiten, Madame. Reichen Sie mir Ihre Hand, Madame! Ich werde Sie das Cha-Cha-Tanzen lehren! Und wenn alles gut geht, dann werden wir ihn morgen auf Kuba tanzen. F\u00fcr Sie, Madame, w\u00fcrde ich &#8211; wenn es sein m\u00fc\u00dfte &#8211; alles tun. Sogar um Ihre Katzen w\u00fcrde ich mich k\u00fcmmern. Ich f\u00fchle mich von Ihnen so unwahrscheinlich stark angezogen &#8211; ach, Madame, wenn Sie doch nur ein wenig an mich denken w\u00fcrden!<\/p>\n<p>A2 &#8211; Tombe la neige (Schnee f\u00e4llt \u2026)<\/p>\n<p>Schnee f\u00e4llt, und du wirst heute abend nicht kommen, aber mein Herz sehnt sich nach dir. Schnee f\u00e4llt &#8211; Stille voll wei\u00dfer Tr\u00e4nen, Stunde des Zaubers.<br \/>\nDu wirst heute abend nicht kommen &#8211; ich bin verzweifelt. Schnee f\u00e4llt &#8211; alles ist wei\u00df &#8211; unendliches Schweigen, wei\u00dfe Einsamkeit. Schnee f\u00e4llt &#8211; du kommst heute abend nicht &#8211; Ich bin verzweifelt.<\/p>\n<p>A3 &#8211; Tenez-vous bien (Haltet euch gut \u2026)<\/p>\n<p>Nur einmal, beschlo\u00df ich, will ich meine Prinzipien durchbrechen, einmal, sagte ich mir, will ich mich f\u00fcr einen Abend \u201eemanzipieren\u201c: Meine Schuhe hab ich sch\u00f6n gepuzt und bin auf den Tanzboden gegangen Ich war meiner sehr sicher &#8211; was ist schon Schlimmes dabei, diesen Rhythmus einzuhalten?<br \/>\nHaltet euch gut, Puppen, heut abend bin ich zu allem bereit, heut abend werd\u2018 ich mich verteidigen!<br \/>\nDa sah ich vor mir ein M\u00e4dchen, sie sah aus wie die, die man immer auf den Plakaten sieht. Ich sagte mir: Versuch es! und warf ihr mehr als ein Dutzend Blicke zu durch die Rauchschwaden. Freudiges Staunen: Die Sch\u00f6ne n\u00e4hert sich mir. Ich freute mich so sehr, da\u00df ich ihr sagte, ich liebe sie. Wir tanzten zusammen, und ich liebte sie \u2026<br \/>\nGegen drei Uhr morgens sitz ich allein in meiner Ecke, ein Junge allein, und mir ist so wohl, und ich w\u00fcnsch mir, es m\u00f6ge so bleiben und weitergehen. Macht doch meine Maschine heil, die Tr\u00e4ume fabrizieren kann \u2026 Teuer werde ich diesen Abend bezahlen, denn ich mu\u00df fr\u00fch aufstehen und in der Fabrik arbeiten \u2026 Haltet euch gut \u2026<\/p>\n<p>A4 &#8211; Je vous offre (Ich biete Ihnen an \u2026)<\/p>\n<p>Meine Zeit biete ich Ihnen an, meinen Kummer, meine Traurigkeit, mein sorgenm\u00fcdes, einsames Herz, das verliebt ist in eine Blume, das nachts von schwesterlicher W\u00e4rme tr\u00e4umt; das Grau jener vergangenen Tage biete ich Ihnen an, die ich einsam, ohne Sie verbrachte. Gern w\u00fcrde ich Ihnen einen Strau\u00df anbieten, einen Strau\u00df voller Versprechungen &#8211; wenn ich w\u00fc\u00dfte, da\u00df Sie eines Tages f\u00fcr mich da sein w\u00fcrden. Ich biete Ihnen an, was von meiner Jugend geblieben ist &#8211; die Ketten des \u201eIch liebe dich\u201c,. die entstanden in den fernen Tr\u00e4umen, in jenem Paradies der Liebe, wo ich Sie sah, wo Sie die Prinzessin waren. Ich biete Ihnen alle die Dinge, die niemals Wirklichkeit werden, biete Ihnen den Fr\u00fchling meines d\u00fcsteren Herzens, biete Ihnen Weihnachten und den Himmel, den ich von meinem Zimmer aus sehe. Und ich will nichts von Ihnen, als Ihre zitternde Hand an meinem Halse f\u00fchlen, nichts als Ihr Vertrauen, nichts weiter, als Ihnen alles auf Knien darzubieten.<\/p>\n<p>A5 &#8211; Ensemble (Gemeinsam)<\/p>\n<p>Einzelne Erinnerungen aus meiner Jugendzeit, ihre l\u00e4chelnden Tr\u00e4ume, kehren immer wieder. Mein Herz verbarg seine Liebe vor deinen Augen. Du sahst mich nicht. doch ich suchte dich, denn ich sehnte mich nach Z\u00e4rtlichkeit, nach deiner Z\u00e4rtlichkeit.<br \/>\nWir gingen den Weg gemeinsam \u2026 Im Traum. Die Tage erwachten \u00fcber dieser Sicherheit, mit der ich dich in meiner Einsamkeit bewahrte; denn ich wu\u00dfte ja, da\u00df eines Tages, nach einer langen Nacht, du da sein w\u00fcrdest, und da\u00df wir dann den Weg gemeinsam gehen. Ich sehe dich an: Deine Wimpern sind Schwalbenfl\u00fcgel, die an einem aquarellblauen Himmel dahinfliegen. Ich verfluche die Zeit, da ich dich noch nicht kannte &#8211; au\u00dfer in meinem Tr\u00e4umen, die Zeit, in der ich ohne deine Z\u00e4rtlichkeit lebte &#8211; wo wir doch schon in unseren Tr\u00e4umen miteinander gingen, gemeinsam \u2026<\/p>\n<p>A6 &#8211; Une m\u00e8che de cheveux (Eine Haarlocke)<\/p>\n<p>Auf dem Boden, vergraben in einem Schrank, fand ich eines Tages das Liebeszeichen eines Abends wieder: Einst war es abhanden gekommen, ich wei\u00df nicht, warum; dann hatte ich es vergessen, lange. Nun lag sie vor mir die kleine Erinnerung, staubbedeckt, in h\u00fcbsches Papier geh\u00fcllt. In dieser Umgebung war sie gestorben, zur Reliquie geworden: Eine Locke, die sie mir schenkte, eine Locke, die ich einmal gestreichelt habe. Viele Erinnerungen ruft sie hervor, sie l\u00e4\u00dft das Gl\u00fcck eines Sommers wieder aufleben. Ich f\u00fchle, da\u00df mir mein Ged\u00e4chtnis die ganze Geschichte erz\u00e4hlen will. Aber ich kenne sie ja. Ich will lieber Tr\u00e4umen \u2026<br \/>\nAn diesem Tag, glaube ich, ist mir ein guter Engel erschienen, und als ich erwachte, hielt ich eine Locke in meiner Hand \u2026<\/p>\n<p>A7 &#8211; La vieille, l&#8217;idole et les oiseaux (Die Alte, das Idol und die V\u00f6gel)<\/p>\n<p>Von Fotografen, Anbetern und Polizisten umgeben, ging ich stolz im Garten der Tuillerien spazieren. Auf einer Bank sa\u00df eine alte Frau, die mit Wei\u00dfbrot die V\u00f6gel f\u00fctterte. Ein Fotograf fand, das sei ein hervorragendes Motiv. Ich ging hin, aber rasch flogen die V\u00f6gel davon, denn sie bleiben nicht einfach da, wenn man es will. \u201eVerzeihen Sie, Madame\u201c, sagte ich zu der Alten, \u201eich bin nur ein armes Idol, das seine Seele an den frivolen Ruhm verkauft hat. Verzeihen Sie, da\u00df ich Sie st\u00f6re. Ich m\u00f6chte Sie um einige Kr\u00fcmel Wei\u00dfbrot bitten, damit wir das Foto mit den V\u00f6geln kriegen. Das macht sich n\u00e4mlich gut als Reklamel\u201c &#8211; \u201eZehn Jahre komme ich jetzt hierher, mein Herr, die V\u00f6gel kommen zu mir und fressen mir aus der Hand. Aber sie sind nicht verr\u00fcckt, die V\u00f6gel, niemals werden sie zu Ihnen kommen!\u201c Trotzdem gab sie mir ein paar Kr\u00fcmel und ich streckte die Hand aus.<br \/>\nDie V\u00f6gel kamen wieder und &#8211; fra\u00dfen mir aus der Hand. Die Alte ging fort, hinunter zur Seine. Ich f\u00fcrchtete, sie w\u00fcrde sich ertr\u00e4nken und lief ihr nach. Unter einer Br\u00fccke sah ich einen Schatten. Als ich mich ihm n\u00e4herte, sah ich, da\u00df sich die Alte mit den Fischen unterhielt.<\/p>\n<p>B1 &#8211; Valse d\u2019\u00e9t\u00e9 (Sommerwalzer)<\/p>\n<p>Der Tag kommt. und der Morgenwind weht den Mond fort; die Meereswogen sind von der Nacht beruhigt worden; ich habe die Sonne wieder gefunden und tanze in den Armen eines Sommerwalzers. Das Meer mit seinen Schaumarmen und die Sanftheit des Sandes umf\u00e4ngt mich. Es ist so sch\u00f6n zu tr\u00e4umen, in den Himmel zu laufen und sich zu drehen zu den Kl\u00e4ngen des Sommerwalzers. Komm, meine Geliebte, mein Traum &#8211; dieser Sommerwalzer hat uns getraut. Die Nacht hat den Tag \u00fcberrascht und viele Verliebte auf der ganzen Welt. Aber sie lacht nur und sagt: Das sei blo\u00df der Sommerwalzer. Ein Stern ist in deinen Augen eingeschlafen, auch er kam durch den Sommerwalzer.<\/p>\n<p>B2 &#8211; Pauvre Verlaine (Armer Verlaine)<\/p>\n<p>Wenn es das L\u00e4cheln der Blumen nicht g\u00e4be &#8211; an welcher Sonne w\u00fcrde ich mein Herz erw\u00e4rmen? Das Lied des Regens &#8211; wer w\u00fcrde mein Herz in den Schlummer singen, wenn nicht es? Um dich, armer Verlaine, m\u00fcssen wir heute abend viel weinen. Ich erinnere mich daran, wenn sie, in Tr\u00e4nen aufgel\u00f6st, die Gr\u00f6\u00dfe ihres Ungl\u00fccks hinausschrie. Du hattest kein sanftes Leben. Ein gro\u00dfes Feuer glimmt f\u00fcr dich in meinem Herzen. Wo bist du geblieben? Du lebst nur noch im Echo des Windes, und manchmal m\u00fcssen wir um dich weinen, armer Verlaine \u2026<\/p>\n<p>B3 &#8211; Dans ton sommeil (In deinem Schlaf)<\/p>\n<p>Du hast im Schlafe gl\u00fccklich gel\u00e4chelt und ein langes Gedicht getr\u00e4umt. Manchmal bin ich dir in deinen Schlaf gefolgt, damit ich auch in der Nacht bei dir war.<br \/>\nIch wurde Matrose, als sich deine Seidenwimpern wie Algen auf einem Opalmeer \u00f6ffneten &#8211; ich wurde ein gro\u00dfer Zauberer, der mit einem Liebeswort eine Sonne am Himmel deiner Z\u00e4rtlichkeit entz\u00fcndete &#8211; ich wurde ein Troubadour, der in die Leier verliebt ist, die die Nymphe am Ende des M\u00e4rchens verloren hat &#8211; ich wurde Musiker, als du mich auf Adlerschwingen zu den m\u00e4chtigen Orgelkl\u00e4ngen emporf\u00fchrtest &#8211; du warst die Musik und ich war der Zauberer, als aus jeder Note ein \u201eIch liebe dich\u201c ward &#8211; ich wurde Harlekin als du &#8211; aus deinem Traum erwacht &#8211; meine Seele auf einem Mondstrahl tanzen lie\u00dfest &#8211; ich war dein Kind, als du mich auf den z\u00e4rtlichen Wogen einer Sternquelle schaukeln lie\u00dfest &#8211; Im Schlafe sind deine Lider geschlossen. Und unser Gedicht geht so endlos weiter. Dein Erwachen schenkt mir Lebensw\u00e4rme; wenn du mir sagst, da\u00df du mich liebst, geht meine Sonne auf.<\/p>\n<p>B4 &#8211; Au pied d&#8217;un arbre mort (Am Fu\u00dfe eines toten Baumes)<\/p>\n<p>Am Fu\u00dfe eines toten Baumes habe ich sie alle aufgelesen, die \u201eIch liebe dich\u201c, die ich einst zu ihr sagte. Nachher hatte ich die Taschen voll davon. Ich gab dem Hund davon und s\u00e4te sie auf den Stra\u00dfen aus. Ich bin ohne Hoffnung. Sie liebt mich nicht mehr.<br \/>\nDer Nordwind bl\u00e4st, es ist die alte Leier, alles bl\u00e4st er hinweg, auch die Dreigroschenliebe, aber am Fu\u00dfe des toten Baumes habe ich sie alle wieder aufgelesen, die \u201eIch liebe dich\u201c.<br \/>\nAm Fu\u00dfe eines Baumes habe ich alles aufgegeben: meine Tr\u00e4ume, meine zwanzig Jahre, meine Liebe. Denn ich kann die Erinnerungen nicht ertragen. Jetzt werde ich versuchen, dar\u00fcber zu lachen. Ich werde tun, als sei ich neu geboren. Der Nordwind bl\u00e4st alle falschen Tr\u00e4ume hinweg, auch meine.<br \/>\nAm Fu\u00dfe des toten Baumes weinen die toten Bl\u00e4tter um meine verlorene Liebe. Ich aber habe alles aufgegeben &#8211; sogar meinen Ha\u00df &#8211; denn er w\u00fcurde dich auch nicht k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>B5 &#8211; Le ruisseau de mon enfance (Bach meiner Kindheit)<\/p>\n<p>Erz\u00e4hle mir von meiner Kindheit, alter Bach, von der Zeit, als mein Gl\u00fcck noch neben deinem Wasser einherlief, von zarten Erlebnissen, von sanften Jahren &#8211; Sind die Kornblumen von damals verwelkt f\u00fcr immer?<br \/>\nErz\u00e4hle mir von den Sonntagen, an denen ich dir alles anvertraute, auch meine Tr\u00e4ume aus Papier. Erz\u00e4hl mir von meiner ersten Liebe. Sie war so unschuldig. Hat sie lange gedauert?<br \/>\nErz\u00e4hl mir, alter Bach, von meiner Kindheit! Ich wei\u00df, ich kann sie nicht zur\u00fcckhalten, sie flie\u00dft unaufhaltsam weiter wie du, alter Bach. Rosenfelder, durch die ich einst lief &#8211; ich suche die Antwort: Warum verletztet ihr mich? Erz\u00e4hle mir, alter Bach \u2026<\/p>\n<p>B6 &#8211; F \u2026 \u00a0comme \u201eFemme\u201c (F &#8230; wie \u201eFrau\u201c)<\/p>\n<p>Eines sch\u00f6nen Morgens betrat sie den traurigen Garten meines Herzens, mit den Augen des Schicksals, mit den Augen des Gl\u00fccks. Sie war mir \u00e4hnlich. Ich pfl\u00fcckte sie &#8211; sie war eine Frau &#8211; mit einem F, einem rosa F wie \u201efleur\u201c (Blume). Meine Welt ver\u00e4nderte sich, mein Leben erf\u00fcllt von Gl\u00fcck (= fortune). Mein Herz erw\u00e4rmte sich an dem Feuer, alles war Frau, mit dem magischen F wie Fee. Hundertmal am Tage schenkte sie mir Z\u00e4rtlichkeiten, der Himmel hing voll Liebe. Ich war gl\u00fccklich, denn ich liebte sie, weil sie eine Frau war.<br \/>\nEines Tages kam ein Vogel und sang mir von Freiheit. Sie ri\u00df ihm die Fl\u00fcgel aus, und der Vogel starb mit dem Sommer. Dieser Tag wurde zum Drama. Doch trotz allem &#8211; sie war eine Frau, mit einem F wie Fatalit\u00e4t. In Wahrheit gab es eine Frau und ein Kind &#8211; das Kind, das ich geblieben war, die ganze Zeit hindurch, der Zeit zum Trotz. Und sie, das verstand ich, war wirklich eine Frau mit vielen F.<\/p>\n<p>B7 &#8211; Ton nome (Dein Name)<\/p>\n<p>Dein Name schwirrt mir im Kopf herum, er ist sch\u00f6n wie ein Gedicht, sanft wie ein \u201eIch liebe dich\u201c. Dein Name &#8211; er leuchtet wie ein Ozean aus Diamanten, er klingt wie ein Himmel voller Geigen auf einem rauschenden Fest. Dein Name &#8211; das ist ein L\u00e4cheln im t\u00fcrkisblauen Meer und in der Tiefe meiner Tr\u00e4ume. Dein Name &#8211; er gl\u00e4nzt wie die- Sonne. Dein Name &#8211; er bezeichnet meine Stra\u00dfe. Dein Name fliegt nachts von Stern zu Stern und s\u00e4t dort die Liebe. Dein Name &#8211; er singt wie ein gro\u00dfer Chor in der Basilika, in der ich darauf warte, da\u00df du eines Tages kommst.<\/p>\n<p>Kompositionen und Texte:<br \/>\nADAMO<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Olympia-Orchester<br \/>\nLeitung: Francois Rauber und Alain Goraguer<\/p>\n<p><strong>Aufnahme Path\u00e9 Marconi, Paris<\/strong><\/p>\n<p>Foto: Electrola<br \/>\nGestaltung: Christoph Ehbets<\/p>\n<p>VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR<br \/>\nAg 511 \/01\/71<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMIGA 855210 (2 Exemplar &#8211; eigene Sammlung und als Tauschobjekt)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":529,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[120,27,226,139,89,119,12],"tags":[142,141],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=528"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1226,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/528\/revisions\/1226"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}