{"id":1126,"date":"1979-12-31T23:59:26","date_gmt":"1979-12-31T22:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amiga-lps.de\/?p=1126"},"modified":"2020-03-11T16:54:19","modified_gmt":"2020-03-11T15:54:19","slug":"chicago-greatest-hits-1979","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/chicago-greatest-hits-1979\/","title":{"rendered":"Chicago &#8211; Greatest Hits (1979)"},"content":{"rendered":"<p>AMIGA 855670<br \/>\n(1 Exemplar \u2013 eigene Sammlung<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1126 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/chicago-greatest-hits-1979\/855670_f\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_f-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1127\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_f-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_f-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_f.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1127'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 670 Cover\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/chicago-greatest-hits-1979\/855670_r\/'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_r-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" aria-describedby=\"gallery-1-1128\" srcset=\"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_r-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_r-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/wp-content\/uploads\/855670_r.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1128'>\n\t\t\t\tAMIGA 8 55 670 R\u00fcckseite\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Covertext<\/h2>\n<p>Es gibt nur wenige Rockgruppen, deren Name so eng mit einem bestimmten Musikstil verbunden ist wie Chicago. Diese Band formierte sich Ende 1968 in der an Jazztraditionen reichen Stadt, die ihr den Namen gab. Sie nannte sich zun\u00e4chst \u201eThe Chicago Transit Authority&#8220;, kurze Zeit sp\u00e4ter nur noch \u201eChicago&#8220;. Ihre Mitglieder Terry Kath (g, ld-voc), Walter Parazaider (woodwinds \u00b9, back-voc), Lee Loughnane (tp, back-voc), James Pankow (tb, arr), Robert Lamm (keyb, ld-voc), Peter Cetera (bg, ld-voc) und Daniel Seraphine (dr) hatten Musik studiert, in bekannten Jazz-Formationen von Woody Herman oder Maynard Ferguson sowie im Chicago Symphony Orchestra gespielt. James William Guercio, ehemaliges Mitglied von Frank Zappa&#8217;s Mothers of Invention, holte die Gruppe nach Los Angeles und stellte sie nach kurzer, aber intensiver Probenzeit der \u00d6ffentlichkeit vor.<\/p>\n<p>Neben Blood, Sweat &amp; Tears war Chicago die erste Gruppe, der es gelang, eine von Jazz und Rock gleicherma\u00dfen beeinflu\u00dfte Musik zu produzieren, die zu der oben angedeuteten Identifikation dieser Band mit dem \u201eneuen&#8220; Stil Jazz-Rock f\u00fchren sollte. Sicher hatten sich bis Ende der 60er Jahre Jazz und Rock im wesentlichen unabh\u00e4ngig voneinander entwickelt. Die Verwendung von Bl\u00e4sers\u00e4tzen war bis dahin im Rock kaum \u00fcblich gewesen, ebenso beanspruchte der Rock sein elektronisches Instrumentarium f\u00fcr sich und auch im Bereich des Rhythmischen waren kaum Gemeinsamkeiten vorhanden. Dennoch hatte es immer wieder Fusionsversuche zwischen Jazz und Rock gegeben. Eine dieser Bands, die Chicago zu ihren wichtigsten Anregern z\u00e4hlen, waren die Crusaders, die bereits Anfang der f\u00fcnfziger Jahre beide Richtungen verschmolzen und bis 1970 noch den Terminus \u201eJazz&#8220; im Bandnamen f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Ende der sechziger Jahre erst war im Zuge der allseitigen stilistischen Expansion der Rockmusik ein ausreichend gro\u00dfes Publikumsinteresse f\u00fcr Jazz-Rock vorhanden. Man sprach, wenn auch nicht ganz korrekt, von der Kreation eines neuen Stils. Gleichzeitig und in der Folgezeit verliefen weitere, zum Teil unterschiedliche Entwicklungen ab, was die Verschmelzung von Jazz und Rock betrifft. Von seiten des Jazz wandten sich Miles Davis, Jeremy Steig oder Klaus Doldinger dem Rock zu, Rockgruppen wie Colosseum realisierten einen Jazz-Rock ohne Bl\u00e4ser und selbst in Formationen wie Emerson, Lake &amp; Palmer waren Jazz-Anleihen un\u00fcberh\u00f6rbar.<\/p>\n<p>So bedarf es schon einer Eingrenzung, um zu umrei\u00dfen, wie Chicago die Fusion von Jazz und Rock realisierte. Im instrumentalen Bereich koppelte die Band eine Rock-Rhythmusgruppe, bestehend aus elektrisch verst\u00e4rkter Gitarre, Ba\u00dfgitarre und Tasteninstrumenten sowie Schlagzeug mit einem Dreier-Bl\u00e4sersatz Trompete, Posaune und Alt- oder Tenorsaxophon bzw. Fl\u00f6te. Die Improvisationen weisen auf Jazzverwandtschaft hin und die Dominanz von Gesangstiteln im Repertoire l\u00e4\u00dft Chicago mehr Rockgruppe bleiben als zu einem Vertreter des vorrangig instrumental ausgerichteten Jazz zu werden.<\/p>\n<p>Chicago&#8217;s Jazz-Orientierung richtete sich stark auf das lydisch-chromatische Kompositionskonzept des Arrangeurs und Komponisten George Russell, an dem sich auch Jazzmusiker wie Dizzy Gillespie, Artie Shaw, Ornette Coleman, Miles Davis oder Gil Evans zeitweise stark orientiert hatten. Man findet diese Einfl\u00fcsse des Modal Jazz sowohl in den Improvisationen als auch in den meist von James Pankow besorgten Bl\u00e4serarrangements. Die dadurch erzielten Klangwirkungen trugen Chicago zwar den Vorwurf der Unbeweglichkeit ein, pr\u00e4gten aber den Gruppenstil wesentlich.<\/p>\n<p>Das musikalische Material, das Chicago bisher ablieferte, ist umfangreich. Kaum eines ihrer bisher 13 Alben enth\u00e4lt nur eine Langspielplatte. Neben Rocktiteln \u00fcblicher L\u00e4nge enthalten diese Produktionen zum Teil \u00fcberlange Suiten.<\/p>\n<p>Vorliegende Portr\u00e4t-LP stellt eine Auswahl von Titeln aus den Jahren 1969-1974 vor. Wenngleich Chicago auch Fremdkompositionen in das gruppentypische Soundgewand umpr\u00e4gte, wurde ausnahmslos Eigenes ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wie sich bei Chicago Perfektion und Kompliziertheit musikalischer Strukturen verbinden, umri\u00df eine Jazz-Fachzeitschrift mit jenem oft zitierten Satz:<\/p>\n<p>\u201eWer gew\u00f6hnt ist, Schallplatten mitzusingen oder mitzusummen, f\u00fchlt sich, als st\u00fcrze er in einen Fahrstuhlschacht; aber der Fall ist ein Erlebnis.&#8220;<\/p>\n<address>Ulrich Gnoth (1979)<\/address>\n<p>\u00b9\u00a0Holzblasinstrumente (sax, fl)<\/p>\n<h2>Titelliste<\/h2>\n<p>A1 &#8211; 25 Or 6 To 4 &#8211;\u00a04:50<br \/>\n(Robert Lamm)<\/p>\n<p>A2 &#8211; Does Anybody Really Know What Time lt Is? &#8211;\u00a03:40<br \/>\n(Robert Lamm)<\/p>\n<p>A3 &#8211; Colour My World &#8211;\u00a0 4:00<br \/>\n(James Pankow)<\/p>\n<p>A4 &#8211; Just You&#8217;n&#8216; Me &#8211;\u00a0 3:42<br \/>\n(James Pankow)<\/p>\n<p>A5 &#8211; Saturday In The Park &#8211; 3:50<br \/>\n(Robert Lamm)<\/p>\n<p>A6 &#8211; Feelin&#8216; Stronger Every Day &#8211; 4:10<br \/>\n(Peter Cetera\/James Pankow)<\/p>\n<p>B1 &#8211; Make Me Smile &#8211; 3:00<br \/>\n(James Pankow)<\/p>\n<p>B2 &#8211; Wishing You Were Here &#8211; 4:30<br \/>\n(Peter Cetera)<\/p>\n<p>B3 &#8211; Call On Me &#8211; 4:56<br \/>\n(Lee Lughnane)<\/p>\n<p>B4 &#8211; Searchins So Long (I&#8217;ve Been) &#8211; 4:26<br \/>\n(James Pankow)<\/p>\n<p>B5 &#8211; Beginnings &#8211; 6:25<br \/>\n(Robert Lamm)<\/p>\n<p>Chicago:<br \/>\nPeter Cetera<br \/>\nJames Pankow<br \/>\nWalter Parazaider<br \/>\nTerry Kath<br \/>\nRobert Lamm<br \/>\nLee Loughnane<br \/>\nDanny Seraphine<br \/>\nLaudir de Oliveira<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernahme von CBS Records International, USA \u00a0 \u00a0\u00a0 P<\/strong><\/p>\n<p>VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR<br \/>\nMade in German Democratic Republic<\/p>\n<p>Gestaltung\/Foto: CBS<br \/>\nLithografie und Druck: VEB Gotha-Druck<\/p>\n<p>Mikrorillenplatten nur mit einem Mikro- oder Stereoabtaster<br \/>\nabspielen. F\u00fcr Stereoplatten (auch bei Monowiedergabe) n u r<br \/>\neinen Stereo-Tonabnehmer verwenden.<br \/>\nPlatte und Abtastspitze stets von Staub reinigen.<br \/>\nAg 511\/1\/79 Verpackung nach TGL 10609<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMIGA 855670 (1 Exemplar \u2013 eigene Sammlung<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1127,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[110,228,213,232,176,87,233],"tags":[128],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1126"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1126"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1323,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1126\/revisions\/1323"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amiga-lizenz-lps.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}